Am Freitag bin ich nach der Arbeit noch zur Mariane gefahren.
Der Kanadischen Pfadfinderin, die ich im Eurojam kennen gelernt hab.
200km westlich von Toronto am Lake Huron. Wie sehen 200km Autofahrt hier aus?
1 mal die Straße wechseln 2 mal lenken ansonsten kannst an die Straßen ein Lineal anlegen. :-)

Bin gleich zu der Schule gefahren in der die Aktion "KAR RALLY" statt finden sollte.
Gleichmal geholfen alles mit aufzubauen in den langen Gängen der großen Highscool in Wingham.

9 verschiedene Strecken in 6 verschiedenen Disziplinen haben wir aufgebaut.

Am nächsten Tag um 9:00 Uhr gings dann los. Nachdem alle an der Anmeldung vorbei waren,
gab es den Anfangspunkt im Gym. Oben auf der Bühne stand "Angie", die die Gegebenheiten in der Schule erklärte.
Links unten steht "John". Ihn hab ich in meinem Urlaub schon kennengelernt. Er ist "Area Council Commissioner".

Öhhm, ja... das ist hier ein bisschen anderst. Nichts mit Jugendlichen.
Das Durchschnittsalter der Leiter betrug zwischen 40 und 50. :-)
Was nicht heisst, dass wir nicht genauso viel Spaß hatten!!!!!

Da sitzen sie also alle. Die kleinen: Beavers(5-7), Cubs(7-11), Scouts(11-14).
Man kann es mit einer Diözesanveranstaltung vergleichen. Es war ein rießiges Gebiet,
aus dem sie alle angereist sind. 170 waren es insgesamt.

Darauf wird geachtet, dass hier jeder seine Kluft, das Halstuch und die nötigen Aufnäher trägt.
Das "Sash" wird von den Cubs und den Scouts getragen. Darauf werden die Aufnäher von bestandenen
Aufgaben genäht.

Jeder Stamm hat seine eigenen Halstücher hier in Kanada. Sind zwei Stämme in einer Stadt
haben sogar diese verschiedene Halstücher. Die Unterscheidung zwischen den Stufen erfolgt
über den Aufnäher auf der Schulterklappe.

Die Beaver tragen eine braune Weste mit einem blauen Hut mit braunem Rand. Hinten am Hut
ist ein Biberschwanz angenäht. Die Cubs und Scouts tragen ihre "Sash". Die Aufnäher für die
bestandenen Aufgaben haben ein anderes aussehen. Dadurch erkennt man sie auseinander.
Für "Ventures" and "Rovers" gibt es die unterschiedlichen Schulterklappen.
Ausserdem bedeutet der Aufnäher auf der Schulterklappe mit einem Doppelstrich "Patrol-Leader",
was soviel heisst wie Sippenführer. Hat man nur einen Querstrich ist man "Assistant Patrol Leader".

Links am Computer, beim Registration Desk, das ist Mariane.

Da würde man in Deutschland schon ganz schöne Augen machen, wenn man solche alten Wölflingsleiter sieht.

Dafür sind die Kinder um so kleiner.

Und alle immer schön in Uniform.

Mittlerweile hat auch das Rennen begonnen. 6 Gruppen mit je ca. 20 Kindern ziehen von Station zu Station.
30 Minuten Zeit und dann wird gewechselt.

Alle Auto´s sind ursprünglich mal Bastel Kit´s gewesen. Ein ganz normaler Artikel bei ihrem Ausstatter.
Beavers haben ein Brett auf den ein ausgesägter Biber eingesetzt wird. Die Reifen werden bei allen Fahrzeugen
mit Nägeln befestigt. Der Kit bei den Cubs besteht aus einem Holzblock aus dem sie in der Gruppenstunde ihr Gefährt
heraussägen, feilen und basteln können. Die Scouts sind ja schon die Älteren hier und deswegen kann man aus ihrem Kit
einen "18-Wheeler-Truck" bauen. Der Aufbau auf dem Anhänger ist frei wählbar.
Die Fahrzeuge werden vor dem zulassen zum Rennen geprüft ob sie auch den nötigen Standards entsprechen.
Gewicht, Spurbreite und Höhe werden überprüft.

Von ganz ganz jung (siehe Mitte) bis zur Oma die den Stationsposten übernommen hat sind alle dabei.

So sieht z.B. ein Truck von einem Scout aus.

1-17   18-32