Hier noch ein kurzer Rückblick auf vergangene Nacht, die erste im Zug.
Wir mussten das erstmal ausprobieren wie wie denn am Besten schlafen können.
Carmen hat sich auf einer 4er Sitzgruppe breit gemacht und ich hab mich mit einem
normalen, in Schlaflage gebrachten Sitzplatz begnügt.

So hab ich Carmen dann gleich am nächsten Morgen erstmal geknipst. :-)
Mich hat die Sonne schon ne Weile vorher aufgeweckt.

Leider war es Nacht, als wir die Strecke von der Küstenregion hoch auf die Rockies gefahren sind
aber jetzt hatten wir doch noch 2-3 Stunden Zeit bis wir in Jasper ankommen sollten um was zu sehn.

Der Himmel war leicht diesig aber gab uns trotzdem eine gute Aussicht auf umliegende Gebirgszüge.

Hier im Vergleich zu Vancouver noch alles Schneebedeckt.

Swiss Bakery

Der Frühling ist schon im Anmarsch - die Wälder sind schon frei von Schnee

Der Zug schlängelt sich am Hang entlang durch die Berge. Wälder, Felsen und blauer Himmel.

Das ist der Mount Robson - der höchste Berg im kanadischen Teil der Rocky´s.
Er hat eine Höhe von 3954m.

Je weiter wir in die Berge fuhren, desto besser wurde das Wetter.

Mensch, auf dem zugefrorenen See könnte man jetzt super mit nem Snowmobile rumheizen!

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Allein in so einer Gegend hier um den See könnte man sich mit Rucksack und Zelt ne Ganze Weile
aufhalten und die Natur genießen.

Die Umgebung hier im "noch Winter" zu sehen gibt ein besonders schönes Bild.

Und da sind wir auch schon in Jasper. Das Foto zeigt uns noch mal vor unserem Zug.
Im Hintergrund schon gut zu Erkennen die Gebirgszüge.

Eine längere Geschichte:
Das ist Rodger. Als wir noch im Zug waren unterhielten wir uns mit verschiedenen Leuten
was es denn in den noch folgenden Städten und Nationalparks zu sehen gäbe. Wir wollten ein
paar gute Tipps von Einheimischen sammeln. Als wir schon fast am Aussteigen waren, sprach
Carmen noch den jungen Herrn hier, Rodger, an. Er kam aus Australien und erzählte, dass er
eine Freundin in Banff besuchen will. Davor macht er aber noch ein paar Tage Stop in Lake Louise
zum Skifahren. Nach ein bisschen Smalltalk bot er uns an mit ihm nach Lake Louise zu fahren.
Nachdem ich unbedingt auch noch ein paar Stopps auf der Streche machen wollte, weil diese
Natur-technisch sehr sehenswert sein soll, erkundigten wir un zuerst nach einem Bus der
evtl. verschiedene Orte anfährt. Das war aber leider nicht der Fall.
Wir waren uns noch nicht ganz sicher ob wir mit ihm mitfahren wollten oder nicht.
Da er erst ein paar Stunden später weiterfahren wollte, beschlossen wir aber zusammen
noch ein paar umliegende Sehenwürdigkeiten anzuschaun. Er hatte ein Auto was uns zu Gute kam.

Bevor wir uns auf den Weg machten Jasper und Umgebung anzuschaun, hatten wir noch ein
kanadisches Frühstück zu uns genommen.

Carmen zeigt hier auf Rodgers Geländewagen: Ein neuer Nissan QASHQAI mit Dachsarg.

Auf gehts - wir wollten zum 15 km entfernten Maligne Canyon. Ein durchaus sehenswerter Park in
Mitten des mehr als 10878 km² großen Jasper Nationalparks.

Auf dem Weg dort hin begegneten wir diesen Tieren die auf den ersten Blich wie eine Mischung
aus Esel und Reh ausschaun.

Später fanden wir herraus dass es sich um Caribou´s handelt.
Auf gut Deutsch "Ren" oder "Rentier".

Carmen und ein Calibou :-)

Ein paar beeindruckende Fotos aus dem Canyon. Leider immer schlecht rüberzubringen,
den Eindruck den man selber bekommt, wenn man auf der Brücke steht.

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Der Wasserfall der normalweise am Boden des Canyons fliesst
ist von oben bis unten komplett gefroren. Das sah mal cool aus!

Nach einer kleinen Wanderung waren wir auch schon wieder auf dem Rückweg.
Dabei sind wir einer großen Herde Caribou´s begegnet die gerade die Straße querten.

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Auch hier war jeder See noch mit einer dicken Eisschicht bedeckt.

Das mussten wir auch auf Video festhalten.

Nachdem von allen Seiten Wolken aufzogen und wir uns Vorab nicht genau über die Sehenswürdigkeiten
in und um Jasper erkundigt haben, beschlossen wir kurzer Hand auf das Angebot von Rodger,
mit ihm nach Lake Louise zu fahren, zurückzukommen. Vorallem als er uns sagte, dass er
auf der Strecke nach LL auch vor hat, diverse Naturereignisse anzuschaun und zu fotografieren.

Ein paar umliegende Gebirgszüge musste wollte ich auf Foto festhalten.

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Auch schon von sehr weit weg, kann man das klare blaue Wasser erkennen, dass den Wasserfall
an dieser Steilwand geformt hat.

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Nochmal ein Blick zurück auf die Gebirgskette an der wir vorhin entlang gefahren sind.

Ganz schwach kann man jetzt schon in den umliegenden hochgelegen Tälern viel Gletscher entdecken.
Diese gehören bereits zum Columbia Icefield. Es ist die größte Anhäufung von Schnee und Eis
südlich des Polarkreises. Fast 325 km² Fläche sind damit bedeckt. Die 8 großen Gletscher versorgen
Flüsse die in Arktis, Atlantik und Pacific fliessen mit Wasser.

>Hier nochmal ein genauerer Blick auf den Gletscher.

Sehr cool fanden wir auch, die Widder die hier mitten auf der Straße standen und Wasser
aus einem Riss der Straße schlürften.

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Je höher wir kommen, desto mehr Schnee liegt.

Vorne, mittig, einer der großen Gletscher zu sehen.

Bei dem wohl bekanntesten stoppten wir für einen kleine Spaziergang!
Mit diesen Bussen kann man im Sommer auf den Gletsche hochfahren um
dort eine kleine Führung zu bekommen. Wie groß die Fahrzeuge sind,
erkennt man an Carmen die den Türgriff erreichen will.

Wieso nicht - noch ein Fahrzeug mit nem schönen Airbrush.

Ich...

...und der Gletscher.

Carmen und Rodger vor dem großen Gletscherfeld.

Nur an einer kleien Stelle konnte man das Eis heraus schimmern sehn.
Die restliche Fläche war mit Schnee bedeckt.

Egal wo man hinblickt - überall Gletscher.

Auf dem Weg weiter nach Lake Louise fuhren wir noch an ein paar großen "rocky Mountains" vorbei.

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Day: 14